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Leitlinien für Zusammenarbeit und Führung im Landesverband Brandenburg der DLRG

Die folgenden Leitlinien begreifen wir als Herausforderung für die Zukunft.
Wir alle sind aufgefordert, unseren Beitrag zu leisten, diesen Anspruch Wirklichkeit werden zu lassen.

Version 1.0 (Oktober 2021)
beschlossen vom LV-Präsidium am 04.11.2021

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Die wesentlichen Grundlagen unseres Handelns sind die Vision und das Leitbild der DLRG. Ein bedeutender Schritt zur Umsetzung des Leitbildes sind die vorliegenden Leitlinien für Zusammenarbeit und Führung. Diese Leitlinien sind Handlungsmaximen für das Präsidium des Landesverbandes, aber auch für alle im Landesverband aktiven ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder und Mitarbeitenden und stellen den Teamgedanken und die Partnerschaft in den Vordergrund. In diesem Sinne sind sie auch Maßstab für die Bewertung des Verhaltens und der Leistung. Sie beschreiben wichtige Rahmenbedingungen für selbständiges Mitdenken und selbstbewusstes Mitgestalten auf der Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht der Mensch, das heißt, unsere Vereinsziele können wir nur mit Erfolg erreichen, wenn auch die Menschen – Mitglieder und Mitarbeitende – erfolgreich sind.

Der Erfolg unseres Landesverbandes hängt davon ab, wie gut wir in unserer persönlichen Leistung sind. Wir stellen hohe Anforderungen an uns selbst und unsere Leistungen. Erfolgreiche Aufgabenerfüllung erfordert Flexibilität, Kontinuität, hohen Informationsstand und erfolgsorientiertes Denken und Handeln.

Wir stellen uns der Herausforderung und wollen unsere Vereinsziele gemeinsam erreichen. Deshalb richten wir unser Tun und Handeln danach aus, auf Dauer in allen Gliederungsebenen erfolgreich zu sein. Unser Handeln ist geprägt von gegenseitigem Nutzen. Jede/r von uns sollte immer wieder prüfen, ob das eigene Handeln diesen Zielen jederzeit nachkommt. Das zielorientierte Handeln prägt auch unseren Umgang miteinander, in dem wir uns gegenseitig für einen nachhaltigen Erfolg unterstützen.

Die Zusammenarbeit im Landesverband wird von gegenseitigem Vertrauen, Respekt und der Akzeptanz der Persönlichkeit bestimmt. Die Bereitschaft zum sachlichen und freundlichen Dialog im Innen- und Außenverhältnis ist eine wichtige Voraussetzung, dauerhaft in einem Klima gegenseitiger Anerkennung und Unterstützung erfolgreich zu sein.

Wir praktizieren eine aktive und offene Kommunikation. In einem gleichberechtigten Dialog wird die wechselseitige Verantwortung deutlich: Chancen nutzen, Probleme erkennen und lösen. Dem Vereinsinteresse dient es mehr, wenn die Ursachen von Problemen und nicht nur die Verursacher gefunden werden.

Die kooperative Konfliktlösung kennt weder Sieger noch Verlierer, sondern das gemeinsame sachliche Ziel bestimmt die Lösung. Die Identifikation mit dem Verein, seinen Aufgaben und Zielen verlangt, dass die Vereinsinteressen Vorrang vor eigenen Interessen haben.

Gegenseitiges Vertrauen beruht auf einer vollständigen, wechselseitigen und frühzeitigen Weitergabe von Informationen. Wir geben die Informationen weiter, die andere zur Erfüllung ihrer Aufgaben brauchen (Bringschuld). Wir holen uns die Informationen, die wir zur Erfüllung der eigenen Aufgaben benötigen (Holschuld).

Kooperation in diesem Sinne bedeutet, sich flexibel, zielorientiert und schnell unter Wahrung der Vertraulichkeit verständigen zu können. Wir informieren offen und geradlinig. Dazu gehören auch entsprechende Hintergrundinformationen. Jeder soll wissen, woran er bei uns ist. Wir meinen, was wir sagen.

Entscheidend für den Erfolg ist das permanente Überprüfen und Verbessern der bestehenden Prozesse und Strukturen. Durch die Bereitschaft, Bestehendes und das eigene Handeln in Frage zu stellen, fördern wir die ständige Verbesserung unserer Leistungen und unseres nachhaltigen Erfolgs. Das kann aber nur gelingen, wenn wir alle über unser direktes Umfeld hinaus aktiv Ideen und Vorschläge einbringen.

Wir sind verpflichtet uns gegenseitig zu bestärken, indem wir uns aktiv Unterstützung geben und die Durchsetzung von Veränderungen fordern und fördern.

Erfolgreiche Ideen anderer sind für uns ständige Herausforderung, in unserem gesamten Verband selbst Maßstäbe für die Zukunft zu setzen.

Allein kann keiner von uns auf Dauer erfolgreich sein. Unterstützung anderer kann aber nur erwarten, wer selbst bereit ist, andere zu unterstützen.

Als Landesverband sind wir dann erfolgreich, wenn auch unsere Gliederungen Erfolg haben. Gefragt sind gemeinsame Planung und aktive Unterstützung der Gliederungen bei der Erbringung ihrer Leistung. Als Landesverband stehen wir koordinierend und unterstützend auf Augenhöhe zu unseren Gliederungen und setzen uns für die Bereitstellung erforderlicher Mittel ein.

Andere erfolgreich zu machen, bedeutet auch, eigenständiges Handeln zu ermöglichen, eine auf Eigendynamik angelegte Leistungsgemeinschaft zu schaffen und sich durch geeignete Fördermaßnahmen für die (Weiter-)Entwicklung aller – auch über den eigenen Bereich hinaus – im gesamten Verband zu engagieren.

Als Landesverband sind wir mitverantwortlich für die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unserer Mitglieder und Mitarbeitenden. Neben der fachlichen Qualifikation hat auch die Sozial- und Persönlichkeitskompetenz einen hohen Stellenwert.

Erfolg erfordert zielorientiertes Handeln. Deshalb sollen alle ihre Ziele und den Sinn ihres Handelns kennen, um sich bewusst für die Verwirklichung einzusetzen. Wir messen uns dabei an einem hohen Anspruchsniveau. Dies verlangt stets eine kritische Selbsteinschätzung.

Ziele müssen realistisch und klar formuliert sein. Wir haben klare Pläne, wie wir unsere Ziele verwirklichen. Nur bei Veränderungen wesentlicher Voraussetzungen werden Ziele neu formuliert.

Jede/r ist aufgefordert, bei der sie/ihn betreffenden Zielbildung und der Realisierung aktiv mitzuwirken.

Kontrollen erfolgen stets sachlich und fair, um rechtzeitig Ursachen für Zielabweichungen zu erkennen, Verbesserungen zu erreichen und Unterstützung zu geben.

Um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken, werden erbrachte Leistungen – auch gleichbleibend gute – positiv gewürdigt. Durch konstruktive Kritik soll Fehlern begegnet werden.

Unsere Entscheidungen treffen wir selbständig, zeitnah und unter Abwägung vertretbarer Alternativen. Diese Entscheidungen werden durch sachliche und risikobewusste Analysen vorbereitet. Dabei beziehen wir den Sachverstand anderer mit ein.

Alle Entscheidungen und Aktivitäten erfolgen im Interesse des gesamten Verbandes.

Gliederungen bzw. Mitglieder und Mitarbeitende sind – wo es immer möglich ist – am Entscheidungsprozess zu beteiligen, um eine hohe Akzeptanz – auch bei der Umsetzung – zu erreichen. Es ist sicherzustellen, dass die getroffenen und begründeten Entscheidungen von allen respektiert und loyal vertreten werden.

Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung übernehmen bedeutet, persönlich für das eigene Handeln einzustehen. Es ist die Fähigkeit, die Initiative zu ergreifen, Entscheidungen zu treffen und sich für deren Verwirklichung einzusetzen.

Eine Übertragung von Handlungs- und Entscheidungsbefugnissen fördert das Verantwortungsbewusstsein und trägt zur Identifikation und Leistungssteigerung bei.

Erfolgreich können wir nur sein, wenn sich alle zu ihrer Vorbildfunktion bekennen.

Vorbildliches Verhalten zeichnet sich aus durch Zuverlässigkeit, Integrität und Glaubwürdigkeit. Reden und Handeln stimmen überein. Insbesondere Funktionsträger/Amtsinhaber wirken durch ihr Vorbildverhalten und werden dran gemessen; sie hinterfragen dabei ihr Verhalten regelmäßig selbst.

Erfolgreiche Vorbilder identifizieren sich mit der DLRG, ihrer Vision, ihrem Leitbild und diesen Leitlinien.

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