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11.07.2017 Dienstag Einsatz bei der "Elbschwimmstaffel"

Immer ein wachsames Auge auf die Schwimmer

Auf den letzten 2 Kilometern will das Wetter nicht mehr mitspielen.

Slippen bevor der Regen kommt

Eine der zahlreichen Brücken entlang der Strecke

Beginn der Tagesetappe in Tangermünde

214,9 km mit dem Strom

575 km die Elbe runter, 19 Etappen und 250 Schwimmer, von Bad Schandau nach Geesthacht, das ist die Elbschwimmstaffel. Ziel dieser größten Freiwasser-Schwimmstaffel Deutschlands ist es auf den Umweltschutz aufmerksam zu machen. Der Landesverband Brandenburg wurde vom Veranstalter angesprochen, die Veranstaltung mit abzusichern. Die Herausforderung bestand darin, über einen Zeitraum von 3 Wochen hinweg genügend Einsatzkräfte zu finden. Am Ende haben sich Gliederungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gefunden. Auch die Wasserwacht war mit dabei.

Mehr als 1/3 der Strecke, nämlich 214,9 km, über 7 Tagesetappen hinweg, kam ein Boot des Stadtverbandes Ludwigsfelde-Zossen mit den Kameraden Ines Rohrbach und Heino Berger zum Einsatz. Unterstützt wurden Sie von Nils und Thoralf, ebenfalls aus dem Stadtverband Ludwigsfelde-Zossen und Sandra und Corinna von der Ortgruppe Potsdam. „Eine besondere Veranstaltung die wir nicht vergessen werden“ so fasst Ines die vergangenen sieben Tage zusammen. Auch wenn nicht immer alles glatt lief, beispielsweise das Slippen des Bootes im Dunkeln, ein verregneter Tag oder der Bootsmotor der einmal kurz hustet, das freudige Strahlen der Schwimmer, wenn sie aus der Elbe steigen, macht das wieder wett. Jeder Etappentag startet mit einer Begrüßung und Einführung der Schwimmer, die dann auf die zwei Begleitflöße verteilt werden. Und dann geht es schon ins Wasser. Man merkt richtig, einige Schwimmer genießen das Dahingleiten mit dem Fluss, andere pflügen durch das Wasser. Nach 2 km werden sie auf das DLRG Boot aufgenommen. „Das wir als DLRG an diesem Projekt mitwirken und so auf die Sauberkeit in den Flüssen hinweisen“ macht auch Heino Berger, der extra Urlaub für die Veranstaltung nahm, etwas stolz. Die Strecke von Tangermünde nach Sandau war die letzte Etappe, die von den Kameraden aus dem Landesverband Brandenburg übergeben wurde. Entlang der Strecke wird einem die Schönheit der Elbe bewusst. Ruhig gleitet sie dahin. Rechts und links vereinzelt kleine Orte. Ansonsten Schwärme von Gänsen, die auf dem Wasser dümpeln und Adler, die ein wachsames Auge auf das Geschehen werfen. Der Bootsverkehr ist erstaunlich gering auf dieser Etappe.

In Sandau ist dann auch der Einsatz für die Brandenburger Gliederungen beendet. Dank tatkräftiger Unterstützung der Wasserwacht aus Stendal war auch das Slippen des Bootes vor dem Einsetzen des Regens geschafft. Am Samstag, den 08.07. übernimmt dann die DLRG OG Zarrentin und die DLRG Fallingbostel den Staffelstab.

Text und Fotos: Corinna Fohrholz

Kategorie(n)
Einsatz

Von: Corinna Fohrholz

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