Wasserrettung

Brandenburg ist eines der wasserreichsten Bundesländer Deutschlands. Der Wasserrettungsdienst (WRD) im Landesverband Brandenburg besitzt daher einen hohen Stellenwert.

Im traditionellen Wachdienst der DLRG, der nicht im öffentlich-rechtlichen Auftrag erfolgt, hat moderne Technik Einzug gehalten. Zum Rettungsschwimmer, der in leichter Einsatzkleidung am Strand patrouilliert, gesellen sich moderne Techniken wie Boote und Telekommunikationseinrichtungen, aber auch zeitgemäße Bekleidung und persönliche Sicherheitsausrüstung. Der "Rettungsschwimmer in der Badehose" hat ausgedient.

Im Prinzip lassen sich heute dem Wasserrettungsdienst der DLRG im Landesverband Brandenburg zwei grundsätzlich verschiedene Rechts- und Organisationsformen zuordnen:

WRD eigenständig organisiert und durchgeführt

In Selbstverantwortung werden Wachaufgaben an Gewässern übernommen, wo kein Auftrag der Kommunen oder von Privatpersonen erteilt wurde.

WRD im öffentlichen Auftrag

Der öffentliche Auftrag wird teilweise per Gesetz geregelt. In Land  Brandenburg sind diese Tätigkeiten im Rahmen des Rettungsdienstgesetzes und des Brand- und  Katastrophenschutzgesetz geregelt.

WRD im privaten Auftrag

In Schwimmhallen und Freibädern sowie Campingplätzen wird der Wasserrettungsdienst oftmals im privaten Auftrag organisiert.


Ausbildung und Qualifizierung im Wasserrettungsdienst

Nur Rettungsschwimmer sein, reicht heute nicht mehr aus. Unsere Kameraden/innen lernen darüber hinaus auch die Grundlagen in Erste Hilfe und des Sanitätsdienstes. Hierzu führen die Gliederungen Kurse zur Fachausbildung Wasserrettungsdienst (Link zur Ausbildung) durch. Der Landesverband ergänzt diese Angebote im Bereich der Führungslehre.